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APA-Artikel 27. Februar 2015

Krankenhaus-Verkäufe erhöhten Gewinn von Rhön-Klinikum

Der deutsche Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat nach dem Verkauf eines Großteils seiner Häuser an den Konkurrenten Fresenius seinen Umsatz 2014 auf 1,5 Mrd. Euro halbiert. Dank des Verkaufserlöses von rund 3 Mrd. Euro hat Rhön jedoch beim Ergebnis deutlich zugelegt.

Der operative Gewinn (Ebitda) erhöhte sich 2014 auf 1,4 Mrd. Euro von 275 Mio. Euro im Jahr davor, wie das Unternehmen heute, Freitag, mitteilte. Unter dem Strich stieg der Gewinn von 90 Mio. auf 1,23 Mrd. Euro.

"Der im Geschäftsjahr 2014 abgeschlossene Verkauf von insgesamt 43 Kliniken hat die Geschäftsentwicklung der Rhön-Klinikum im vergangenen Jahr signifikant beeinflusst", erklärte der Konzern. Die Neustrukturierung sowie Einmaleffekte im Zuge der Transaktionen machten die Geschäftszahlen nur schwer vergleichbar. Rhön-Klinikum will sich künftig mit seinen verbleibenden zehn Einrichtungen an fünf Standorten vor allem auf Krankenhäuser konzentrieren, an denen Spitzenmedizin und universitäre Forschung betrieben werden.

Für den erwarteten Umsatz im laufenden Jahr - das erste vollständige in neuer Struktur - zeigte sich das Management etwas optimistischer als zuletzt. Erwartet werde ein Erlös zwischen 1,08 und 1,12 Mrd. Euro. Bisher hatte Rhön die Untergrenze mit 1,06 Mrd. Euro beziffert. Das operative Ergebnis solle 2015 zwischen 145 und 155 Mio. Euro liegen. Auch hier kämen erneut Einmaleffekte zu Tragen.

Die im MDax notierten Aktien legten zu Handelsbeginn 1,7 Prozent auf 22,99 Euro zu.

apa.at

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