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APA-Artikel 26. Februar 2015

Jank: Die tägliche Bewegungseinheit wird Realität

An Schulen mit Nachmittagsbetreuung wird die tägliche Bewegungseinheit ab dem kommenden Schuljahr Realität; Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen werden erleichtert, zeigte sich heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank anlässlich der Nationalratssitzung, auf der das Paket "Sport und Bewegung" und eine Qualitätsoffensive ganztägiger Schulformen auf der Tagesordnung stehen, erfreut. "Die langjährige Forderung einer Präzisierung der Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen wird erfüllt und die Schule für Trainer geöffnet. Damit können örtliche Vereine besser in das Schulleben eingebunden werden", so Jank weiter.

Vorgesehen sind etwa eine verbesserte Anrechnung der Ausbildungen bei der Qualifikation zum Freizeitpädagogen sowie eine neue Ausbildung zum Bewegungscoach. Jank: "Mit diesem Paket wird ein bedeutender Beitrag zur besseren Gesundheit unserer Kinder geleistet. Bewegung ist nicht nur gut für das körperliche Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch positiv auf die Konzentration aus."

Das Tagesangebot an den Schulen sollte aber weiter ausgeweitet werden, und in diese Richtung geht auch dieses Gesetz: Im Rahmen von Kooperationen können auch andere Personen an Schulen tätig sein. "So wie wir den Sportvereinen die Möglichkeit eröffnen, mit Schulen zu kooperieren, brauchen wir das auch verstärkt im Bereich Kunst und Kultur", unterstrich die ÖVP-Bildungssprecherin. "Das Angebot in der Tagesbetreuung an unseren Schulen kann damit attraktiver und abwechslungsreicher gestaltet werden." Derartige Kooperationen könnten auch im Technikbereich eingegangen werden. "Wenn damit die Schüler die Möglichkeit haben, technische oder naturwissenschaftliche Berufe kennen zu lernen, wird sich auch das Interesse dafür entwickeln", ist die Abgeordnete überzeugt.

Die ÖVP-Bildungssprecherin verwies auf die vorgesehenen klaren Kriterien für die Qualität der Gestaltung von Freizeit und Lernzeit im Zuge der Nachmittagsgestaltung. Die Qualitätskontrolle im Freizeitteil erfolgt in Zukunft durch die Schulaufsicht.

Bis zum Schuljahr 2018/19 werden 800 Millionen Euro in Angebote zum Ausbau der Nachmittagsbetreuung investiert. Davon sollen jährlich bis zu zehn Millionen Euro für diese Maßnahmen aus der 15a-Vereinbarung verwendet werden. (Schluss)

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/169/aom

apa.at

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