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APA-Artikel 26. Februar 2015

Spitäler: Ambulanzen dringend entlasten

Die Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) fordert Maßnahmen zur Entlastung der Ambulanzen. Österreichweit würden sich die Hinweise darauf verdichten, dass der Betrieb vieler Spitalsambulanzen durch die gesetzliche Reduktion der Arbeitszeiten für Spitalsärzte nicht mehr aufrecht erhalten werden könne, sagte Bundeskurienobmann und ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer am Donnerstag in einer Aussendung.

Mayer kritisierte, dass die Politik "sehenden Auges" in eine Versorgungsmisere steuere: "Die Spitalslastigkeit unseres Gesundheitssystems ist seit vielen Jahren bekannt. Mittlerweile verzeichnen wir jährlich mehr als 17 Millionen Ambulanzfälle - also grob gerechnet, zwei Ambulanzbesuche pro Kopf", führte Mayer aus. Laut einer Vorarlberger Studie seien rund 50 bis 65 Prozent der Ambulanzfälle im niedergelassenen Bereich besser aufgehoben.

Die Politik müsse sich darum kümmern, Strukturen zu schaffen, die dazu geeignet seien, Patientenströme in vernünftige Bahnen zu lenken. "Die Patienten sollen auch in Zukunft die beste und sinnvollste Versorgung erhalten", sagte Mayer abschließend. (slv)

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/162/aom

apa.at

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