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APA-Artikel 23. Februar 2015

Spitalsärzte - Betriebsversammlungen im Burgenland am Donnerstag

In den fünf burgenländischen Krankenhäusern sollen kommenden Donnerstag Betriebsversammlungen stattfinden, um die Spitalsärzte über die aktuellen Geschehnisse zu informieren. Das hat die Ärztekammer am Freitag in einer Aussendung angekündigt. An der gestern, Donnerstag, erfolgten Veröffentlichung von Einkommenszahlen übte die Standesvertretung heftige Kritik.

Die von Gesundheitslandesrat Peter Rezar (SPÖ) und Rene Schnedl, Geschäftsführer der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten GmbH), präsentierten Zahlen über die Gehälter seien "nicht nachvollziehbar und zu hoch gegriffen", so Ärztekammer-Präsident Michael Lang. Damit wolle man offenbar "die Neiddebatte schüren".

Das Burgenland sei mittlerweile bei der Bezahlung der Spitalsärzte "klares Schlusslicht", stellte der Ärztekammerpräsident fest: Bei den Grundgehältern der Fachärzte liege man derzeit um zwölf bis 28 Prozent hinter der Steiermark und um elf bis 19 Prozent hinter NÖ. Salzburg als aktueller Spitzenreiter zahle gar um bis zu 37 Prozent mehr.

Ein Modell nach dem Schicht- und Wechseldienst erfordere nicht weniger, sondern mehr Ärzte und werde von der Ärzteschaft schlichtweg nicht angenommen - schon gar nicht, wenn es dekretiert werde, argumentierte Lang. So viele "von Frust und Unzufriedenheit" gezeichnete Mails von Spitalsärzten wie derzeit habe man noch nie erhalten, meinte der Ärztekammerpräsident.

apa.at

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