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APA-Artikel 20. Februar 2015

Spitalsärzte - Land Tirol legt Angebot für Übergangslösung vor

Im Konflikt um das neue Ärztearbeitszeitgesetz hat am Donnerstag in Tirol eine weitere Verhandlungsrunde statt gefunden. Das Land Tirol legte dabei ein Angebot für eine Übergangslösung für das Jahr 2015 vor. 11,2 Millionen Euro sollen dem Landeskrankenanstaltenbetreiber Tilak für staffelweise Gehaltsnachbesserungen zur Verfügung gestellt werden, teilte das Land in einer Aussendung mit.

Zusätzlich sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren an den Landeskrankenhäusern 80 bis 100 zusätzliche Ärzte angestellt werden, was weitere Kosten in der Höhe von rund zehn bis zwölf Millionen Euro bedeuten würde. Die Ärztevertreter und der Betriebsrat müssten im Gegenzug einer Betriebsvereinbarung für 2015 zustimmen, die eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten ermöglicht, hieß es seitens des Landes am Donnerstagabend.

"Vorbehaltlich der Beschlussfassung in den Gremien der Ärzte und des Betriebsrates haben wir Konsens zu dieser Übergangslösung erzielt", meinte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Mit dieser Lösung setze man ein klares Signal, dass eine motivierte Ärzteschaft ein zentrales Anliegen des Landes Tirol sei, erklärte Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP). An der Verhandlungsrunde nahmen, neben dem Landeshauptmann und dem Landesrat, Vertreter der Ärzteschaft, der Tilak, des Zentralbetriebsrates und der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst teil.

apa.at

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