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APA-Artikel 19. Februar 2015

Österreichs Apotheker auf "Nieren-Fortbildung"

Österreichs Apotheker sind im Alltag bei einem Gutteil ihrer Kunden mit chronisch Kranken konfrontiert. Eine wesentliche Klientel stellen dabei auch die Nierenkranken dar. Deshalb beschäftigt sich die 48. Fortbildungswoche der Österreichischen Apothekerkammer ab Sonntag in Schladming (bis 26. Februar) in der Steiermark vorrangig mit diesem Thema.

Kombiniert wird das Thema der Nierenerkrankungen mit dem Medikationsmanagement, das für chronisch und mehrfach Kranke besonders wichtig ist. Arzneimittelbezogene Probleme verschlechtern den Therapieerfolg und verursachen hohe Kosten.

"Die Niere und ihre Erkrankungen beeinflussen die Pharmakokinetik (Verlauf der Wirkstoffkonzentration im Körper; Anm.) von Arzneistoffen, machen Dosisanpassungen nötig und schließen nicht selten Wirkstoffe aus", erklärte Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer. Im Rahmen des Medikationsmanagements in der Apotheke soll die Medikation des Patienten, einschließlich der Selbstmedikation, laufend analysiert und optimiert werden. Die Apotheker wollen diesen Service vermehrt anbieten.

Die Tagung ist jedes Jahr auch ein Podium für standesinterne und gesundheitspolitische Beratungen. In Österreich arbeiten etwa 5.500 Apotheker. Es gibt rund 1.350 öffentliche Apotheken.

apa.at

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