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APA-Artikel 18. Februar 2015

Ärztliche Führungskräfte in Reformprozess einbinden

Äußerst irritiert kommentierte die Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) bestehende Redeverbote für ärztliche Führungskräfte zur derzeitigen Situation in den Spitälern.

"Das widerspricht nicht nur den demokratischen Grundregeln und dem Recht, seine Meinung frei zu äußern. Im Grunde zeigen diese Redeverbote vor allem die Hilflosigkeit im Umgang mit schwierigen Situationen. Das ist eine Bankrotterklärung von Spitalsmanagement und Politik", sagte Kurienobmann und ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer am Mittwoch in einer Aussendung.

Die ärztlichen Führungskräfte würden daran gehindert, Verbesserungsvorschläge zu liefern und ihre Expertise in die Diskussion einzubringen. "Die Betroffenen verlieren irgendwann den Mut und jegliche Motivation; ihre konstruktive Gesinnung wird untergraben. Damit treibt man auch Führungskräfte in die innere Emigration", betonte Mayer. Den leitenden Ärztinnen und Ärzten ginge es nicht darum, ihre Arbeitgeber zu desavouieren, sondern aus einer Krise Positives zu ziehen und Neues zu schaffen. Diese Energie und diese Erfahrungen sollten genutzt und nicht unterdrückt werden, forderte der Kurienobmann abschließend. (slv)

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