zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 17. Februar 2015

Influenza - Bereits 2.600 Krankmeldungen in Vorarlberg

Die Grippewelle hat Österreichs westlichstes Bundesland erreicht. Derzeit gibt es laut einem Bericht der "Vorarlberger Nachrichten" (VN) 2.600 an Influenza und grippalen Infekten erkrankte Menschen in Vorarlberg. Dies bestätigte am Dienstag Herbert Fitz, Chef-Statistiker der Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK). "Die Tendenz ist noch steigend", sagte er auf APA-Nachfrage.

Vergangene Woche habe es eine leichte Zunahme der Erkrankungen gegeben, davor wären die Krankmeldungen seit der dritten Jännerwoche kontinuierlich gestiegen. Zu den 2.600 derzeit gemeldeten Fällen kämen aber sicher noch Nachmeldungen vom Wochenende. Wie lange die Virus-Influenza-Welle dauern werde, konnte der Statistiker auch mithilfe von Erfahrungswerten nicht vorhersagen. "Die bisherigen Grippewellen haben sich nie nach Norm verhalten", sagte Fitz. In einem Jahr seien sie bereits nach zwei Wochen wieder abgeflacht, in anderen Jahren dauerten sie beträchtlich länger.

Insgesamt gibt es im Ländle 57 laborbestätigte Fälle von echter Influenza. Sieben Patienten seien mit schweren Grippesymptomen stationär aufgenommen worden, erklärte die Leiterin der Hygieneabteilung im Landeskrankenhaus Feldkirch, Gabriele Hartmann, gegenüber den VN. Die Krankheitsverläufe schienen in diesem Jahr aber weniger dramatisch zu sein. Der Großteil der Patienten sei bereits wieder entlassen worden, sagte Hartmann.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben