zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 16. Februar 2015

Spitalsärzte - Linzer Bgm. Luger lehnt Pühringer-Angebot ab

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) lehnt das am Freitag von LH Josef Pühringer (ÖVP) präsentierte nachgebesserte Gehaltsangebot an die oö. Spitalsärzte ab. Pühringer hatte vorgerechnet, dass alle, die bisher weniger als 140.000 Euro Jahresgehalt bekommen haben, einen Umstiegsgewinn von bis zu 6.000 Euro hätten. "Man sollte zu seinen ausverhandelten Positionen stehen", betonte Luger.

Der Bürgermeister verwies in einer Presseaussendung darauf, dass gemeinsam mit Gemeinde- und Städtebund, dessen Vorsitzender er ist, ein Gehaltspaket ausverhandelt worden sei. Das nun präsentierte "Umstiegs-Zuckerl" stelle erneut eine finanzielle Belastung für die Kommunen dar. Anscheinend habe Gesundheits- und Finanzreferent Pühringer Bedenken, dass das Paket bei der Ärzte-Urabstimmung nicht akzeptiert wird. "Ich lehne diese Basar-Mentalität ab", erklärte Luger und kritisierte Pühringers Vorgehensweise als "abgehoben".

Im März sollen die oö. Spitalsärzte über die mit dem Land ausgehandelte Reform ihres Gehaltsschemas abstimmen. Pühringer erwartet, dass 80 bis 90 Prozent in das neue System wechseln, hinzu kommen alle neu eintretenden. Den Mehrbedarf an Medizinern, der dadurch nötig wird, beziffert er mit rund 120. Die "Gretchenfrage", ob mit der Systemumstellung der Ärztemangel bekämpft werden kann, glaubt er mit "Ja" beantworten zu können.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben