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APA-Artikel 10. Februar 2015

Spitalsärzte - Rezar: Primarärztesprecher Resinger schürt Unfrieden

Burgenlands Gesundheitslandesrat Peter Rezar (SPÖ) hat am Montag die Aussage des Primarärztesprechers Mathias Resinger, die Gesundheitsversorgung sei wegen der neuen Arbeitszeitregelung für Spitalsärzte gefährdet, als "unangebrachte Panikmache" bezeichnet. Resinger schüre Unfrieden, so Rezar. Der Primarärztesprecher hatte behauptet, Ambulanzen könnten teilweise nicht mehr aufrechterhalten werden.

"Die nächste Runde der Verhandlungen mit Vertretern der Ärztekammer, Gewerkschaft und der Rechtsträger ist für den 25. Februar anberaumt. Es ist offenbar Ziel von Primar Resinger, diese Gespräche - an denen er im Übrigen gar nicht teilnimmt - mit künstlichen und überhaupt nicht der Realität entsprechenden Panikaktionen beeinflussen zu wollen", teilte Rezar in einer Aussendung mit. Er verwies auf die bis Juni vereinbarte Übergangslösung, die garantiere, dass der Versorgungsauftrag der Spitäler unverändert wahrgenommen werden könne.

"Anstatt sich hier einzubringen und konstruktiv Vorschläge für die längst überfälligen Strukturreformen in seinem eigenen Zuständigkeitsbereich zu liefern, führt Primar Resinger hier einen Privatkrieg gegen das neue Arbeitszeitgesetz und nimmt die Patienten in Geiselhaft", so Rezar verärgert. Im gesamten Burgenland finde sehr gute medizinische Betreuung statt. Nun sei die Fortsetzung der konstruktiven Gespräche und Verhandlungen notwendig.

apa.at

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