zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 30. Jänner 2015

Uni-Klinik informiert über Schutzmaßnahmen zur Kieler "Keim-Krise"

Nach dem Tod mehrerer Patienten, bei denen ein gefährlicher Keim festgestellt worden war, hat das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein um Vertrauen geworben. Vorstandschef Jens Scholz sprach am Donnerstagabend von einem "schicksalhaften Verlauf seit Dezember". Das Interesse an der Infoveranstaltung hielt sich aber in Grenzen. Nur ein kleiner Teil der 333 Plätze im Großen Hörsaal der Chirurgie war besetzt.

Hygienechefin Bärbel Christiansen informierte dabei über das Bakterium Acinetobacter baumannii und die ergriffenen Schutzmaßnahmen. Bei zwölf gestorbenen Patienten wurde der Erreger nachgewiesen. Der Keim könnte bei drei von ihnen die Todesursache gewesen sein. Bei neun wurde das ausgeschlossen. Nachgewiesen wurde der Erreger bei insgesamt 31 Patienten.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben