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APA-Artikel 28. Jänner 2015

Spitalsärzte - Tirol bildet zweite Arbeitsgruppe für BKH

Im Konflikt um das neue Ärztearbeitszeitgesetz ruft das Land eine zweite Arbeitsgruppe für die Tiroler Bezirksspitäler ins Leben. Diese werde ergänzend zur bestehenden "Tilak-Arbeitsgruppe" gebildet und soll ebenfalls die Auswirkungen des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes auf die medizinische Versorgungssituation erheben, teilte das Land am Dienstag in einer Aussendung mit.

Die Evaluierung soll bis März 2015 vorliegen, erklärte Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) nach einem Treffen mit Vertretern der Bezirkskrankenhäuser (BKH) Kufstein, Lienz, Reutte, St. Johann in Tirol, Schwaz und Zams. Ebenfalls anwesend waren bei dem Gespräch Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf, Ärztekammerpräsident Artur Wechselberger und der Landesobmann der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD),Gerhard Seier.

Die Arbeitsgruppe soll auch die Situation in den anderen Bundesländern analysieren, hieß es. "Mein Ziel ist die landesweite Versachlichung des Themas Ärztearbeitsgesetz", betonte Tilg. Weder die Ärzte noch die Patienten in Tirol sollen durch die laufende Diskussion verunsichert werden.

Bereits vergangene Woche hatte das Land die "Tilak-Arbeitsgruppe" installiert. Diese soll bis Ende Februar ein Maßnahmenpaket ausarbeiten und die Auswirkungen des Ärztearbeitszeitgesetzes auf die Versorgungssituation und auf das Gehaltssystem evaluieren.

apa.at

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