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APA-Artikel 27. Jänner 2015

Steirische Spitalsärzte: Rund 1.000 Ärzte stimmten Opt-Out-Lösung zu

Nach in Kraft treten des neuen Arbeitszeitgesetzes für Ärzte wurde am Dienstag die erste Bilanz zum Zuspruch der Opt-Out-Regelung der Spitalsärzte der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft KAGes vorgelegt. Demnach hätten mehr als 1.000 Ärzte zugestimmt, länger als 48 Stunden wöchentlich zu arbeiten. Dies erklärten KAGes-Leitung und Gesundheitslandesrat Christoph Drexler (ÖVP) am Dienstag.

Mit ihrer Unterschrift hätten mehr als 1.000 steirische Spitalsärzte ihr freiwilliges schriftliches befristetes Einverständnis abgegeben. In allen LKH außerhalb der Landeshauptstadt wie auch am LKH-Universitätsklinikum hätten 61 Prozent und somit im ausreichenden Ausmaß Ärztinnen und Ärzte die Opt-Out-Regelung unterschrieben. Er danke jenen Ärztinnen und Ärzten, "die uns bisher mit ihrem befristeten freiwilligen Verzicht auf mehr Freizeit helfen, der steirischen Bevölkerung weiterhin die gewohnte Versorgungssicherheit bieten zu können", so Gesundheitslandesrat Christopher Drexler am Dienstag.

"In der Steiermark gibt es nur noch eine Abteilung, an der die Situation noch nicht zufriedenstellend ist", räumten die KAGes-Vorstände Karlheinz Tscheliessnigg und Ernst Fartek ein. Welche, wollte man nicht sagen. Für den speziellen Bereich des LKH-Universitätsklinikums gebe es aktuell Zustimmung von 304 Ärztinnen und Ärzten, wodurch auch hier die Dienste ausreichend besetzt werden könnten. Man habe "mit fast allen Kliniken" einvernehmliche Lösungen gefunden. Für das Klinikum werden 57 zusätzliche Ärztedienstposten ausgeschrieben. Ausruhen sei auf alle Fälle noch nicht angesagt, da die Ärzte mehrmals im Jahr die Möglichkeit hätten, ihre Zustimmung zurückzuziehen, hieß es bei der Präsentation der vorläufigen Bilanz.

apa.at

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