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APA-Artikel 26. Jänner 2015

Schweiz: Hohe Rechnungen sollen nicht direkt an Krankenversicherung gehen

Hohe Arztrechnungen sollen nicht der Krankenversicherung direkt zugestellt und nach dem Prinzip des Tiers payant abgerechnet werden müssen. Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich gegen eine parlamentarische Initiative von Jacqueline Fehr (SP/ZH) ausgesprochen.

Fehr schlägt vor, dass die Regel dann gelten sollte, wenn die Rechnungen in einem bestimmten Zeitraum mehr als 5000 Franken betragen. Hohe Rechnungen für Medikamente oder ärztliche Behandlungen brächten viele Versicherte in finanzielle Schwierigkeiten, schreibt sie in ihrem Vorstoss. Manche Patientinnen und Patienten müssten sich sogar verschulden, um kurzfristig das Geld für die Rechnungen aufzubringen.

Die SGK hat die parlamentarische Initiative jedoch mit 13 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung abgelehnt, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Die Mehrheit der Kommission gab zu bedenken, dass vergleichsweise wenige Versicherte betroffen seien und dass sich bei der Umsetzung praktische Schwierigkeiten ergeben könnten. Über die parlamentarische Initiative entscheidet nun der Nationalrat.

apa.at

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