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APA-Artikel 21. Jänner 2015

Nationalrat beschließt Fortpflanzungsmedizingesetz

Gegen massive Bedenken vor allem der katholischen Kirche beschließt der Nationalrat am Mittwoch das neue Fortpflanzungsmedizingesetz. Dieses ermöglicht homosexuellen Paaren künstliche Befruchtung, erlaubt die Eizellenspende und öffnet der Präimplantationsdiagnostik die Türe. Die PID kann künftig in Ausnahmefällen, etwa zur Verhinderung schwerer, nicht behandelbarer Krankheiten eingesetzt werden.

Ebenfalls umstritten ist eine Neuregelung des Besoldungssystems im öffentlichen Dienst, die von der Gewerkschaft bekämpft wird. Weiters zum Thema wird eine neue - in Österreich praktisch einhellig begrüßte - Richtlinie, die es Nationalstaaten erlaubt, den Anbau von genetisch veränderten Organismen einzuschränken oder zu verbieten, auch wenn diese in der Union an sich zugelassen sind.

apa.at

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