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APA-Artikel 15. Jänner 2015

ÖÄK zu Kärntner Ärztekonflikt: Politik unsachlich und hilflos

Mit "großem Befremden" quittierte der Bundesobmann der Angestellten Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Harald Mayer, den Stil der Kärntner Landespolitik in der Auseinandersetzung um angemessene und wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen der Spitalsärzte.

Den von einem hohen SPÖ-Funktionär verwendeten Vergleich mit Bert Brechts "Kälbermarsch" erachtet Mayer als "Griff in die unterste Schublade und Beschimpfung, die nicht besser wird, wenn sie aus der Literatur zitiert wird". Der ÖÄK-Vizepräsident forderte am Donnerstag in einer Aussendung von der Kärntner Landespolitik die Rückkehr zur Sachlichkeit mit dem Ziel einer tragbaren und konsensorientierten Lösung.

Mayer sieht in der Argumentation des hohen Kärntner SP-Politikers einen Ausdruck der Hilflosigkeit durch das Abgleiten auf eine unprofessionelle und unsachliche Ebene. Mit verbalen Entgleisungen sei dem Problem der institutionellen Unterbewertung ärztlicher Tätigkeiten definitiv nicht beizukommen, so Mayer abschließend. (ms)

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/162/aom

apa.at

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