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APA-Artikel 15. Jänner 2015

FPÖ-Hofer: Beruf "Wundmanager" muss endlich als eigenständige Berufsgruppe anerkannt werden

In der Sendung "Bürgeranwalt" vom 10.01.2015 thematisiert Volksanwalt Dr. Kräuter das Problem der grundsätzlichen Ablehnung einer Kostenübername für die Wundbehandlung von Patienten in niedergelassenen Wundambulanzen durch ausgebildete Wundmanager von Seiten der Krankenkassen.

"Seit Jahren strebt die FPÖ mittels parlamentarischer Initiativen eine gesetzliche Änderung zu diesem Thema an, um Abhilfe für die betroffenen Menschen schaffen zu können", erklärt der Dritte Nationalratspräsident und freiheitliche Pflege- und Behindertensprecher Ing. Norbert Hofer. "Die sog. Wundmanager, welche diese Wundbehandlung anbieten, sind ausschließlich Ärzte oder diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger, die nach zwei Jahren an Berufserfahrung eine einschlägige Ausbildung absolviert haben. Aus eigener Erfahrung kann ich die Notwendigkeit und die hohe Qualität dieser Dienstleistung nur bestätigen", bekräftigt Hofer.

Wundmanager bieten ihre Dienste seit dem Jahr 2000 im deutschsprachigen Europa an. Die Effizienz und die deutliche Kosteneinsparung, die durch die Arbeit der Wundmanager im Gegensatz zur Versorgung von Wundpatienten in Krankenhäusern erreicht wird, kann laufend eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. Dennoch stellt der Ersatz der Behandlungskosten für die Betroffen bis dato nur eine Lösung auf Kulanzbasis dar. Dazu Hofer: "Ich teile die Meinung von Volksanwalt Dr. Kräuter, dass es sich hier um eine Lücke im Gesundheitssystem handelt, die endlich geschlossen werden muss. Ich hoffe, dass es nach dem Beitrag von Volksanwalt Dr. Kräuter auch endlich zu einem Umdenken bei den Regierungsparteien kommt."

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/16256/aom

apa.at

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