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APA-Artikel 14. Jänner 2015

Bevorzugung von Frauenärztinnen - Oberhauser sehr erfreut

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) findet die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, wonach die Bevorzugung von Frauenärztinnen gegenüber männlichen Kollegen bei der Vergabe von Kassenverträgen zulässig ist, "sehr erfreulich". Österreich brauche mehr Frauenärztinnen mit Kassenvertrag, meinte sie am Mittwoch in einer Aussendung.

Es könne nicht sein, dass Patientinnen, die eine Ärztin gegenüber einem Arzt bevorzugen, auf eine Wahlärztin ausweichen müssen, weil weit und breit keine Kassengynäkologin zur Verfügung stehe - "ganz davon abgesehen, dass der Gang zur Wahlärztin nicht für alle Frauen ohne weiteres leistbar ist", betonte Oberhauser. Im Jahr 2014 waren nur 23,2 Prozent aller Kassen-Gynäkologen weiblich. "Solange der Anteil der Kassen-Gynäkologinnen nicht mindestens 50 Prozent beträgt, wird die diesbezügliche Reihungskriterien-Verordnung des Gesundheitsministeriums aufrecht bleiben", erklärte die Ministerin.

Auch die SPÖ-Frauen begrüßten in einer Aussendung die Entscheidung des VfGH.

apa.at

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