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APA-Artikel 13. Jänner 2015

D: Schwesig für Verbot von E-Zigaretten für Minderjährige

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erwägt ein Verbot nikotinhaltiger E-Zigaretten für Jugendliche. Einen entsprechenden Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" bestätigte ein Ministeriumssprecher am Dienstag in Berlin. Der Zeitung sagte er: "Hier sind Produkte auf dem Markt, die keinesfalls in die Hände von Kindern gelangen sollten." Die Ministerin wolle das Jugendschutzgesetz zügig novellieren. Einen genauen Zeitplan gibt es dem Vernehmen nach aber noch nicht.

In elektrischen Zigaretten wird eine Nikotinlösung verdampft und inhaliert. Anders als in herkömmlichen Zigaretten wird kein Tabak verbrannt.

Schwesig hatte sich bereits vor einiger Zeit gegen E-Zigaretten für Minderjährige gewandt. Der Gebrauch dieser Zigaretten und von E-Shishas, also Wasserpfeifen, sei mit deutlichen Gesundheitsrisiken verbunden, so das Ministerium.

Aus einer unveröffentlichten Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geht laut "Stuttgarter Nachrichten" hervor, dass von den 12- bis 17-Jährigen jeder fünfte schon einmal eine E-Shisha und jeder zehnte eine E-Zigarette probiert hat.

apa.at

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