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APA-Artikel 8. Jänner 2015

ELGA - Geschäftsführerin Herbek betont Qualität und Sicherheit

Die Geschäftsführerin der ELGA GmbH, Susanne Herbek, ist am Donnerstag der Kritik an dem Projekt entgegengetreten. Qualität und Sicherheit stünden bei der elektronischen Gesundheitsakte an oberster Stelle, erklärte sie in einer Aussendung. Die Patienten könnten künftig über ihre Daten selbst bestimmen, was eine Pionierleistung im österreichischen Gesundheitswesen sei.

Wer nicht an ELGA teilnehmen wolle, könne sich online über das ELGA-Portal oder schriftlich über die ELGA-Widerspruchstelle abmelden. Bisher hätten das rund 194.000 Personen, also ca. zwei Prozent der Bürger getan.

Fast drei Viertel der Abmeldungen seien in den ersten vier Monaten des Jahres 2014 erfolgt, als unter anderem vom Österreichischen Hausärzteverband Verunsicherung geschürt worden sei. Dann sei die Kurve deutlich abgeflacht. In der ganzen zweiten Jahreshälfte seien nur mehr 17 Prozent aller Abmeldungen erfolgt, betonte sie.

Vor allem für chronisch Erkrankte bringe ELGA Erleichterung und Unterstützung, weil die behandelnden Ärzte künftig auf Befunde oder Medikamentenlisten direkt und rund um die Uhr zugreifen können. "ELGA ist damit auch Teil der Gesundheitsreform. Sie wird sowohl für die Patienten als auch für die Ärzte anwenderfreundlich gestaltet sein und beiden großen Nutzen bringen", zeigt sich Herbek überzeugt.

apa.at

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