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APA-Artikel 7. Jänner 2015

Rauchverbot: LH Kaiser und LHStv. Prettner begrüßen Sinneswandel von BM Mitterlehner

"Höchst an der Zeit, völliges Rauchverbot in Gastronomie endlich umzusetzen, damit Menschen zu schützen und Wirten absolute Rechtssicherheit zu geben. Getätigte Investitionen von Gastronomen durch steuerliche Rückvergütung refundieren."

Erfreut zeigen sich Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv. Beate Prettner über den Sinneswandel innerhalb der Bundes-ÖVP, was ein rigoroses gesetzliches Rauchverbot in der österreichischen Gastronomie betrifft. "

Auch wenn es mehr als traurig ist, dass erst durch den dem Lungenkrebs geschuldeten Tod von Kurt Kuch die Umsetzung eines generellen Rauchverbotes in der Gastronomie Österreich, erstmals realistisch erscheint, so muss die Bundesregierung das Eisen schmieden, solange es noch heiß ist, sprich solange BM Mitterlehner zu seinem Ja, zum Rauchverbot steht. Dann würde Kurt Kuch nicht umsonst gestorben sein, sondern letztlich möglicherweise tausenden Menschen das Leben retten", pocht Kaiser auf eine rasche gesetzliche Regelung.

Kaiser, der selbst seit Jahren für ein generelles Rauchverbot plädiert, erneuert auch seinen in der Vergangenheit präsentierten Vorschlag, jenen Wirten, die in eine räumliche Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich investiert haben, ihre Ausgaben via steuerliche Rückvergütungen zu refundieren.

Auch Gesundheitsreferentin LHStv. Prettner, die ihrerseits bei der letzten Konferenz der Landesgesundheitsreferenten im November einen einstimmigen Beschluss für ein generelles Rauchverbot erwirken konnte, fordert die Bundesregierung auf, jetzt entsprechend rasch Nägel mit Köpfen zu machen: "Die derzeitige weiche Regelung ist schlicht gesundheitsgefährdend. Ein generelles Rauchverbot würde nicht nur die Gesundheit der Gäste und der Angestellten wirksam schützen, es wäre auch die fairste Regelung für die Wirte. Eine Win-Win-Win-Situation also".

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/13/aom

apa.at

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