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APA-Artikel 7. Jänner 2015

GdG-KMSfB-Meidlinger: Klare Absage an eigene Ärzte-Gewerkschaft

Christian Meidlinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), erteilt Rufen nach Gründung einer eigenen Ärzte-Gewerkschaft eine klare Absage.

"Wir treten geeint auf und agieren in enger Kooperation mit VertreterInnen der Ärztekammer. Wir erwarten uns auch von der restlichen Ärzteschaft, dass sie mit uns an einem Strang zieht", fordert Meidlinger. "Wir setzen uns gemeinsam mit der Ärztekammer für die ÄrztInnen im Krankenanstaltenverbund (KAV) ein und lassen uns auch nicht auseinander dividieren." Gewerkschaft ist mehr als nur Prozentsätze zu fordern. Es geht nicht nur um die Bezahlung, sondern auch um verschiedene Arbeitgeber, Dienst- und Pensionsordnungen, rechtliche Grundlagen sowie Gehaltsgesetze.

Jetzt ist erst einmal die Dienstgeberin gefordert, die Berechnungsmodelle auf den Tisch zu legen. Danach wird über Zahlen verhandelt. "Für uns als Gewerkschaft ist eine marktkonforme Bezahlung bei fairer Arbeitszeit das Ziel, das haben wir auch von Anfang an gefordert. Wenn die Dienstgeberin glaubt uns hinhalten zu können, sind wir jederzeit bereit gewerkschaftliche Maßnahmen zu ergreifen. Ich bin aber überzeugt, dass sich der KAV über die Probleme bewusst ist und bis Ende Jänner Lösungsansätze im Sinne der MedizinerInnen gefunden werden", stellt Meidlinger klar. Teile jener Bewegung, die eine eigene Gewerkschaft fordert, operieren sogar mit falschen Fakten. "Es hat weder eine Nulllohnrunde für ÄrztInnen gegeben, noch wurden sie mit einer Einmalzahlung abgespeist", stellt die Gewerkschaft richtig.

Unsere Verhandlungen wurden von Beginn an transparent geführt. Wenn Herr Rainer Gewerkschaftsmitglied wäre, wüsste er über jeden Schritt Bescheid. "Ich möchte ihn an die erfolgreiche Gehaltsreform 2001 erinnern, die die Gewerkschaft ausverhandelt hat", schließt Meidlinger.

apa.at

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