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APA-Artikel 22. Dezember 2014

1 Million Euro für Ebola-Prävention in Burkina Faso

Noch immer infizieren sich täglich hundert Menschen mit dem Ebola-Virus. Nicht vom Virus betroffene westafrikanische Staaten tun alles, um eine Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Ebola-Prävention steht auch für die Übergangsregierung in Burkina Faso, einem Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, ganz oben auf der Prioritätenliste.

Mit 1 Million Euro unterstützt die Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, über die EU das Land dabei, den Ausbruch der Krankheit zu verhindern beziehungsweise für den Ernstfall vorbereitet zu sein. "Es ist wichtig, Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger weiterzubilden, damit sie im Ernstfall wissen, was zu tun ist. 130 medizinische Fachkräfte und Freiwillige werden darin geschult, Ebola bereits im Frühstadium zu erkennen und rasch und richtig einzugreifen", erklärt Außenminister Sebastian Kurz. "Wir sehen in den betroffenen Ländern, dass die Ebola-Krise über das Gesundheitssystem hinaus Herausforderungen mit sich bringt. Mit den Vorbeugungsmaßnahmen wollen wir Burkina Faso unterstützen eine Schwächung der Verwaltung und der ohnehin schon fragilen Ernährungssicherheit zu verhindern."

ADA-Geschäftsführer Martin Ledolter und Vertreter der Abteilung Humanitäre Hilfe und Zivilschutz der Europäischen Kommission (ECHO) haben den Vertrag vor ein paar Tagen unterzeichnet. Die Auszahlung erfolgte gestern. "Wir setzen auf die Expertise der EU, die in Burkina Faso im Gesundheitssektor federführend tätig ist. Vorsorglich soll ein funktionsfähiges Behandlungszentrum für Ebola-Patienten eingerichtet werden.", führt Ledolter aus. "Unsere Mittel ermöglichen ECHO, solche Maßnahmen gegen Ebola nun erstmals in Burkina Faso zu fördern."

Die Vorbereitungen und Präventionsmaßnahmen in Burkina Faso sind Teil eines großen Ebola-Krisen-Programmes von ECHO in Westafrika. Die Aktivitäten werden von internationalen Nichtregierungsorganisationen und UN-Organisationen umgesetzt, die schon seit Jahren in der Region arbeiten.

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung. Das Außenministerium plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1293/aom

apa.at

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