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APA-Artikel 10. Dezember 2014

28 Krankenhauspatienten in Nieder- und Oberösterreich bestohlen

Ein 51-Jähriger soll zwischen November 2013 und September dieses Jahres insgesamt 28 Diebstähle in Krankenhäusern im Waldviertel (Waidhofen/Thaya, Zwettl, Gmünd) und in Oberösterreich begangen haben. Nach Angaben der Landespolizeidirektion NÖ vom Mittwoch blieb es bei seinem letzten Coup im oberösterreichischen Landesklinikum Rohrbach nur beim Versuch. Dort wurde der Mann letztlich festgenommen.

Laut Polizei ging der beschäftigungslose slowakische Staatsbürger bei seinen Taten immer gleich vor, indem er die Spitäler über den Haupteingang betrat und in einem unbeobachteten Moment zuschlug. Seine Beute - Geldbörsen - entwendete er von Beistelltischen in den Krankenzimmern oder aus abgestellten Taschen. Danach soll er das Bargeld und - bei vorhandenem Code - auch die Bankomatkarten an sich genommen haben. Die leeren Börsen entsorgte er noch in den Müllbehältern in den Krankenhäusern bzw. entlang der Wegstrecke.

Der Gesamtschaden wurde mit 10.800 Euro beziffert. Der 51-Jährige wurde wegen diverser strafrechtlicher Delikte der Staatsanwaltschaft Krems angezeigt.

apa.at

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