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APA-Artikel 2. Dezember 2014

Rechtsstreit Kärntens mit Sigmund-Freud-Universität beendet

Ein Rechtsstreit zwischen dem Land Kärnten und der Wiener Sigmund-Freud-Privatuniversität ist am Montag am Landesgericht Klagenfurt beendet worden. Die Uni wollte vom Land eine Zahlung von fast 750.000 Euro haben, weil dieses das Projekt einer privaten Medizin-Universität gestoppt hatte. Nach dem nun geschlossenen Vergleich zahlt das Land 38.000 Euro.

Das Projekt der privaten Medizin-Universität war 2012 noch von der FPK-dominierten Landesregierung unter Regierungschef Gerhard Dörfler betrieben worden. Nach der Abwahl der Freiheitlichen im März 2013 wurde die Realisierung gestoppt, die Wiener Projektanten wollten daraufhin Schadenersatz. Bei einer ersten Verhandlungsrunde im April wurde ein Vergleich noch abgelehnt, diesmal bot das Land 38.000 Euro an. Das wurde von der Gegenseite akzeptiert, womit sich das Land mehr als 700.000 Euro spart. Eine vorsorglich beschlossene Regressforderung gegen Ex-FPK-Regierungsmitglied Uwe Scheuch und Landesrat Christian Ragger ist damit hinfällig geworden.

Die private Uni hätte Studienbeiträge von 12.000 Euro im Jahr kassieren sollen, geplant waren 80 bis 100 Studenten. Die Landesregierung zahlte der Freud-Universität bereits 150.000 Euro, die "Anschubfinanzierung" hätte mehrere Millionen betragen.

apa.at

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