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APA-Artikel 1. Dezember 2014

Oberhauser zum Welt-AIDS-Tag: Aufklärungsarbeit wichtig

"Dank des medizinischen Fortschritts ist die Immunschwäche-Krankheit AIDS heute zu einer gut behandelbaren chronischen Erkrankung geworden. Das gilt insbesondere dann, wenn sie rechtzeitig diagnostiziert wird. HIV ist aber nach wie vor unheilbar. Informations- und Präventionsmaßnahmen sind daher das Um und Auf, um die Bevölkerung über die Krankheit aufzuklären und um Neuinfektionen zu verhindern", betont Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember.

Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt alle Anstrengungen, um die Verbreitung und Neuinfektion mit dem HI-Virus zu verringern. Darüber hinaus ist es zentral, die Erkrankung frühzeitig zu diagnostizieren und die Betroffenen rasch einer Therapie zuzuführen. Die Gesundheitsministerin betont in diesem Zusammenhang die wertvolle Arbeit der österreichischen AIDS-Hilfen: "Die österreichischen AIDS-Hilfen unterstützen die Früherkennungs-Strategie des BMG. Sie tragen außerdem durch ihre Arbeit wesentlich dazu bei, dass Berührungsängste gegenüber Menschen mit HIV/AIDS abgebaut werden und dadurch soziale Ausgrenzung verhindert werden kann."

Um das Bewusstsein für die Krankheit weiter zu schärfen, unterstützt das Bundesministerium für Gesundheit mit einer Patenschaft die Aktion "Die Wiener Straßenbahnen zeigen Flagge!". "Damit das Thema HIV und AIDS nicht in Vergessenheit gerät, sind von 17. November bis 7. Dezember alle Wiener Straßenbahnen deutlich sichtbar mit AIDS-Hilfe-Fahnen beflaggt", erklärt Oberhauser.

Daten und Fakten zur aktuellen HIV/AIDS Situation in Europa liefert der ECDC-Bericht "HIV/AIDS Surveillance Report Europe 2013", der rechtzeitig zum Welt-AIDS-Tag unter http://ecdc.europa.eu/en/publications/Publications/hiv-aids-surveilla nce-report-Europe-2013.pdf veröffentlicht wurde. (Schluss)

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/52/aom

apa.at

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