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APA-Artikel 1. Dezember 2014

Welt-Aids-Tag: Sieg über die HIV-Pandemie fehlt noch

Die HIV-Pandemie rollt weiter, wenn auch gebremst. Ein Sieg über die Immunschwächekrankheit wäre er möglich, hieß es aus Anlass des heutigen Welt-Aids-Tages (1. Dezember). Weltweit leben laut UNAIDS rund 35 Millionen Menschen mit HIV. Die UNO hat das Ziel ausgerufen, der Pandemie bis 2030 ein Ende zu setzen. In Österreich geht die Zahl der neu bestätigten HIV-Infektionen derzeit leicht zurück.

International gibt es erste Erfolge. 2013 bedeuteten 2,1 Millionen Neuinfektionen im Vergleich zu 2001 einen Rückgang um 38 Prozent. Auch die Zahl der Aids-Todesfälle sank mit 1,5 Millionen im Vergleich zum Jahr 2005 um 35 Prozent. 13,6 Millionen Menschen befanden sich Mitte 2014 in antiretroviraler Therapie. Bis 2020 sollen laut WHO 90 Prozent der weltweit mit HIV Infizierten diesen Status auch kennen.

90 Prozent sollen eine so hoch wirksame Therapie erhalten, dass das HI-Virus im Blut nicht mehr nachweisbar ist. In Österreich hat es bisher bestätigte 3.792 Aids-Erkrankungen gegeben. 1.986 Personen sind daran gestorben. Laut der Aids Hilfe Wien leben in Österreich rund 10.000 bis 15.000 Menschen mit HIV/Aids. Vergangenes Jahr gab es 481 bestätigte neue HIV-positive Befunde, 2014 dürfte diese Zahl 400 bis 420 erreichen. Nach wie vor werden aber rund 50 Prozent der Diagnosen verhältnismäßig spät gestellt.

apa.at

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