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APA-Artikel 25. November 2014

Vorarlberg und Sozialversicherungsträger bündeln Gesundheitsförderung

Das Land Vorarlberg und die Sozialversicherungsträger bündeln die Gesundheitsförderung und finanzieren sie aus einer Hand. Bis 2022 werden dafür jährlich fast eine Million Euro zur Verfügung stehen, teilte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) am Dienstag nach der Regierungssitzung mit. Als Schwerpunktthemen nannte er Bewegung und Ernährung sowie die Fokussierung auf Kinder und Jugendliche.

Man wolle "das Richtige zielgerichtet tun", erklärte Gesundheitslandesrat Christian Bernhard (ÖVP). Deshalb habe man gemeinsam die Gesundheitsförderungsstrategie Vorarlberg erarbeitet, die noch am Dienstagnachmittag verabschiedet werden sollte. Manfred Brunner, Obmann der Vorarlbeger Gebietskrankenkasse (VGKK), erklärte, dass viele Leiden zu einem guten Teil lebensstilbedingt seien. Hier gelte es Bewusstsein zu schaffen und zu schärfen.

Die Vorarlberger Bemühungen basieren auf der Strategie zur Gesundheitsförderung, die im März von Bund, Ländern und Sozialversicherung beschlossen wurden. Demnach erhalten die Landesgesundheitsfonds - auf Basis der Gesundheitsreform - insgesamt 150 Mio. Euro in zehn Jahren.

Davon stehen für Vorarlberg jährlich 660.000 Euro bereit, dazu kommen 114.000 Euro an Vorsorgemitteln für thematische Schwerpunkte sowie 161.000 Euro aus dem bestehenden Fonds Gesundes Vorarlberg. Die Gelder aus dem Fonds Gesundes Vorarlberg sollen in einen neu zu schaffenden Fonds Betriebliche Gesundheitsförderung transferiert und für Initiativen zu diesem Zweck verwendet werden.

apa.at

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