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APA-Artikel 25. November 2014

Urologie-Evolution am Wiener AKH

Im Juni 2013 übernahm Shahrock Shariat als Österreich-Heimkehrer die Leitung der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien im AKH. Am Dienstag zogen er und sein Team bei einem Pressegespräch in Wien eine erfolgreiche Bilanz der Arbeit seither. Man hätte mehr Patienten versorgt, mehr publiziert und neue "Units" und Kooperationen begründet.

Shariat, der vor seiner Berufung nach Wien das Zentrum für Blasenkarzinome am Weill Medical College der Cornell University in New York, geleitet hat, betonte die großen Fortschritte: "Wir haben im letzten Jahr um 32 Prozent mehr operative Fälle versorgt als im vorangegangenen Jahr. Wir haben im letzten Jahr mehr wissenschaftliche Arbeiten publiziert als in zehn Jahren zuvor." Die aus der Forschungsförderung gekommenen Mittel seien mehr als in 20 Jahren gewesen.

Neu ist an der Klinik eine "Unit" für Kinderurologie, für welche Marleen van Heijkant, eine der wenigen internationalen Fachleute mit entsprechender Spezialausbildung, gewonnen werden konnte. In der Einheit arbeiten spezialisierte Urologen, Chirurgen, Nephrologen und andere Fachleute zusammen. Neu organisiert wurde auch eine eigene uro-onkologische "Unit" im Rahmen des Comprehensive Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und AKH. Damit könne für jeden Patienten optimal das aktuellste Wissen aus der Forschung in der Therapie umgesetzt werden. Ebenfalls neu gegründet werden ein "Beckenboden-" und ein "Steinzentrum". Letzteres wird der stellvertretende Leiter der Klinik, Christian Seitz, leiten.

apa.at

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