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APA-Artikel 18. November 2014

CH: Sprachtest für angestellte Mediziner oder Apotheker

Bei der Revision des Medizinalberufegesetzes zeichnet sich ein Kompromiss in der Sprachen-Frage ab. Arbeitnehmer in universitären Medizinalberufen müssen über die notwendigen Sprachkenntnisse für die jeweilige Berufsausübung verfügen. Für die Kontrolle wäre der Arbeitgeber zuständig.

Das schlägt die Gesundheitskommission des Ständerats (SGK) vor, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Der Nationalrat hatte in der Herbstsession beschlossen, dass eine Landessprache beherrschen muss, wer sich ins Medizinalberuferegister eintragen lassen will. Dieser Eintrag ist Voraussetzung, um einen universitären Medizinalberuf - etwa Arzt, Tierarzt, Zahnarzt oder Apotheker - ausüben zu können.

Bei den übrigen Differenzen ist die Kommission auf die Kurs des Ständerats eingeschwenkt. Das Plenum entscheidet in der Wintersession über die Vorlage. Das revidierte Medizinalberufegesetz soll die medizinische Grundversorgung und die Hausarztmedizin stärken und mit Ausbildungszielen auch der neu in der Verfassung verankerten Komplementärmedizin Rechnung tragen.

apa.at

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