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APA-Artikel 17. November 2014

Spitalsärzte: Kärntens ÄK-Präsident sieht in Vorschlag ersten Schritt

Kärntens Ärztekammerpräsident Josef Huber sieht in der nun vom Land vorgeschlagenen Erhöhung der Grundgehälter um 15 Prozent nur einen "ersten Schritt", der als solcher aber hilfreich sei. "Die Summe von 13,5 Millionen ist aber nach wie vor undurchsichtig. Sie enthält nämlich auch die Dienstgeberbeiträge zur Sozialversicherung und Überstunden, die ja wegfallen", sagte er zur APA.

Es sei unüblich, die Dienstgeberbeiträge in den Gehaltsverhandlungen zur Erhöhung hinzuzuzählen, meinte Huber. "Die 15 Prozent sind daher nicht die 13,5 Millionen, sondern vielleicht die Hälfte bezogen auf den Grundlohn." Von der Ärztekammer wird weiter ein "voller Lohnausgleich" für die nach einer gesetzlichen Senkung der maximalen Wochenarbeitszeit wegfallenden Überstunden angestrebt. Huber: "13,5 Millionen Euro nur auf die Grundgehälter bezogen, wäre ein akzeptables Ergebnis." Dann käme man auch in die Nähe der von der Ärztekammer geforderten 30-prozentigen Erhöhung, rechnete Huber überschlagsmäßig.

apa.at

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