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APA-Artikel 14. November 2014

Fortpflanzungsmedizin - Team Stronach warnt vor "Babyfarmen"

Kritik am Entwurf zum Fortpflanzungsmedizingesetz kommt vom Team Stronach. Gesundheitssprecher Marcus Franz warnte am Donnerstag in einer Aussendung vor "Babyfarmen", aber auch neuen Diskriminierungen. "Erschüttert" zeigte sich die "aktion leben".

"Die Fortpflanzungsmedizin muss dort zum Einsatz kommen, wo es Paaren nach überlieferter Tradition auf biologisch natürlichem Weg nicht möglich ist, Kinder zu bekommen", meinte Franz. Dieser besondere Bereich der Medizin dürfe aber nicht den Weg ebnen zu "Babyfarmen" und "Nachwuchs per Versandhaus". Primär müssten sich die Medizin und auch die Politik an die biologischen Gegebenheiten halten. "Das sind nun mal Mann und Frau bei den Menschen und auch bei allen Säugetieren zwei Geschlechter." Der Entwurf werfe überdies viele Fragen auf und führe zu neuen Diskriminierungen. So fragt sich Franz etwa, was mit dem Kinderwunsch von homosexuellen Männern oder alleinstehenden Menschen sei.

Der Entwurf bediene vor allem die Geschäftsinteressen der Fortpflanzungsmediziner und vergesse auf die Gefahren für Frauen und Kinder, kritisierte Gertraude Steindl, Präsidentin der "aktion leben", in einer Aussendung. "So verständlich der Wunsch nach einem Kind ist, so rechtfertigt er dennoch nicht den Einsatz aller Methoden, ihn vielleicht zu erfüllen."

apa.at

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