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APA-Artikel 13. November 2014

Demenz-Strategie: Schon wieder ein wichtiges Seniorenprojekt verzögert!

Nachdem heute öffentlich wurde, dass nun auch das für "Ende 2014" im Regierungsprogramm vereinbarte Projekt des "Nationalen Aktionsplan gegen Demenz" um ein ganzes Jahr verzögert wird, hält LAbg. Ingrid Korosec, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes, fest:

"Es ist unglaublich, dass nun ein weiteres sehr wichtiges und im Regierungsprogramm fix vereinbartes Seniorenprojekt um ein ganzes Jahr verzögert wird! Dass der 'Nationale Aktionsplan gegen Demenz' nicht schon wie vereinbart Ende 2014 sondern erst im Herbst 2015 vorliegen wird, ist völlig inakzeptabel. Damit bleibt nach Frühpensionsmonitoring, Teilpension, Verbesserung des Bonus für Arbeiten nach 60/65 (sog. Bonus-Aufschub-Pension) und der Reform der Kommission zur langfristigen Pensionssicherung schon das fünfte mit uns vereinbarte Projekt liegen! Wir haben in unserer Präsidiumssitzung am Dienstag nicht umsonst festgehalten: Ein Jahr nach Beschluss des Regierungsprogramms ist noch viel Luft nach oben! Jetzt sind Resultate zu liefern! Österreichs Seniorinnen und Senioren haben sich das verdient und erwarten sich das!"

"Nationaler Aktionsplan gegen Demenz" muss vor allem Aufklärung und Vorsorge bringen!

Zur heute medial geführten Debatte fügt Korosec einen wichtigen Aspekt hinzu: "Der 'Nationale Aktionsplan gegen Demenz' soll neben der schon diskutierten Verbesserungen für jetzt schon an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen vor allem Aufklärung und Vorsorge-Maßnahmen bringen. So belegen Studien, dass alleine schon Reduktion von Übergewicht und Blutdruck sowie Vermeidung von Diabetes die Gefahr einer dementiellen Erkrankung wesentlich zurückdrängen können. Wir brauchen diesen Nationalen Aktionsplan also sowohl zur Unterstützung der heute Erkrankten als auch zur Verhinderung von Neuerkrankungen - gerade angesichts der demografischen Entwicklungen ein besonders wichtiger Punkt zur nachhaltigen Aufstellung unserer Gesundheits- und Pflegestrukturen!"

Rückfragehinweis: Österreichischer Seniorenbund, stv. Generalsekretärin Susanne Walpitscheker, 0650-581-78-82, , www.seniorenbund.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/189/aom

apa.at

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