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APA-Artikel 13. November 2014

Stadträtin Wehsely eröffnet das neue Sozialpsychiatrische Ambulatorium Penzing

Psychische Störungen sind weit verbreitet. Pro Jahr leiden etwa 25% der Bevölkerung an einer psychiatrischen Erkrankung. Am häufigsten treten Formen von Depressionen und Angststörungen auf. Moderne, zeitgemäße psychiatrische Gesundheitseinrichtungen tragen dazu bei, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen optimal behandelt und betreut werden können. "Mit dem neuen Tageszentrum des Sozialpsychiatrischen Ambulatoriums weiten wir die Angebote der soziotherapeutischen Maßnahmen in Wien wieder ein Stück weiter aus", sagt Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely bei der Eröffnung."

Ambulatorium bietet medikamentöse und psychotherapeutische Therapieangebote

Im Sozialpsychiatrischen Ambulatorium Penzing des Psychosozialen Dienstes in Wien können psychisch Erkrankte umfassend untersucht und behandelt werden. Das medizinische Leistungsspektrum umfasst medikamentöse Therapien, psychologische und psychotherapeutische Behandlung sowie soziotherapeutische Betreuung durch ein multiprofessionelles Team. Im Ambulatorium sind FachärztInnen für Psychiatrie, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, psychiatrisches Krankenpflegepersonal und ErgotherapeutInnen tätig. Im Laufe eines Monats werden rund 570 Patientinnen und Patienten mit einer psychischen Erkrankung behandelt und betreut.

Integriertes Tageszentrum hilft lebenspraktische Fertigkeiten zu verbessern

Im Sozialpsychiatrischen Ambulatorium Penzing ist ein therapeutisches Tageszentrum integriert, das für Menschen mit einer schwereren oder länger dauernden psychischen Erkrankung die Möglichkeit eines speziellen tagestherapeutischen Angebots bietet. "Die Therapie erfolgt durch ein multiprofessionelles Team und beinhaltet Einzel- und Gruppengespräche, Ergotherapie und hat ebenso lebenspraktische Fertigkeiten im Fokus", sagt Chefarzt Georg Psota, ärztlicher Leiter des PSD. Psychische Erkrankungen können heute gut behandelt werden, besonders wichtig ist die Früherkennung und die rechtzeitige fachliche Behandlung.

Einfacher Zugang, rasche Hilfe

Vorrangiges Ziel des PSD ist es, psychiatrisch erkrankten Menschen und deren Angehörigen unkompliziert Hilfe zu leisten. Die Einrichtungen sind daher über das gesamte Wiener Stadtgebiet verteilt. Orientiert wird sich speziell am Bedarf und Bedürfnis der Hilfe suchenden Menschen. Die Behandlung erfolgt kostenlos, ohne E-Card und ist auf Wunsch auch anonym möglich. Dieser flexible Zugang soll die bestmögliche Therapie gewährleisten: wohnortnah und niederschwellig. Der psychisch kranke Mensch ist aktiv in den Behandlungsablauf miteingebunden.

Wiener PSD ist internationales Vorzeigemodell

Seit mehr als 30 Jahren sind die Psychosozialen Dienste in Wien (PSD) durch ihr zugrundeliegendes Versorgungskonzept international anerkannt. Regionalisierte, dezentrale und wohnortnahe Behandlung und Betreuung psychisch erkrankter Menschen gilt auch heute als nachhaltiges Versorgungsmodell.

Pressefotos werden in Kürze unter www.wien.gv.at/pressebilder zur Verfügung stehen.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

apa.at

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