zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 7. November 2014

Kärntner Spitalsärzte 2 - Angebot für Kammerpräsident schlecht

Der Kärntner Ärztekammerpräsident Josef Huber hat am Freitag das Angebot des Landes Kärnten zu Gehaltserhöhungen als völlig unzureichend bezeichnet. Durch die Aufteilung des 15-prozentigen Plus auf vier Jahre ohne Inflationsabgeltung bliebe nach Abzug der nicht veröffentlichten Einschränkungen "nicht viel übrig", sagte Huber in einer Aussendung.

Zudem solle ein Drittel der durch die Anpassung entstehenden Kosten durch Umstrukturierungen im ärztlichen Bereich eingespart werden, so Huber. In der Öffentlichkeit werde da versucht, einen ganz anderen Eindruck zu erwecken. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) würde mangelndes Bewusstsein für die Probleme der angestellten Ärzte beweisen, so Huber.

Der Vorstand der Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft, Arnold Gabriel, betonte indes, zusätzlich zum angebotenen erhöhten Ärztegrundgehalt würden die Honorare der Ärzte durch eine bereits ausverhandelte Steigerung der Privatversicherungsgebühren von derzeit neun auf insgesamt 17 Millionen Euro steigen, die unter der Ärzteschaft aufgeteilt würden. Gabriel: "Das bedeutet eine Verdoppelung für den Mittelbau."

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben