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APA-Artikel 7. November 2014

Gewinn von Rhön-Klinikum brach nach Klinikverkäufen an Fresenius ein

Der deutsche Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat im abgelaufenen Quartal bedingt durch den Verkauf eines Großteils seiner Krankenhäuser an Fresenius deutlich weniger verdient. Der operative Gewinn (EBITDA) sei im dritten Quartal um fast 50 Prozent auf 36,08 Mio. Euro geschrumpft, teilte das Unternehmen heute, Freitag, mit. Der Umsatz fiel um mehr als 62 Prozent auf 278,3 Mio. Euro.

Durch die Transaktion mit Fresenius für rund 3 Mrd. Euro ist das MDax-Unternehmen deutlich kleiner geworden. Rhön-Klinikum will sich künftig mit seinen verbleibenden zehn Einrichtungen an fünf Standorten vor allem auf Krankenhäuser ausrichten, an denen Spitzenmedizin und universitäre Forschung betrieben werden.

Einen Teil des Verkaufserlöses aus dem Milliardengeschäft mit Fresenius will Rhön durch einen Aktienrückkauf an seine Aktionäre weitergeben. Der Rückkauf läuft derzeit. Bis zum Donnerstag hatten 10,2 Prozent das Angebot angenommen. Rhön zufolge kann der Verkauf auch zu einer Veränderung der Aktionärsstruktur führen.

Für das laufende Jahr legte der Konzern keine Prognose vor. Für 2015 erwartet Rhön wie bisher einen Umsatz von 1,06 bis 1,12 Mrd. Euro sowie ein operatives Ergebnis von 145 und 155 Mio. Euro.

apa.at

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