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APA-Artikel 6. November 2014

Oö. Spitalsreform - LH Pühringer: Anliegen ernst nehmen

Der oö. Gesundheitsreferent LH Josef Pühringer (ÖVP) hat als Reaktion auf die Arbeiterkammer darauf hingewiesen, dass die Spitalsreform nicht das Ziel verfolge, dass mehr Arbeit von weniger Beschäftigten geleistet, sondern dass die in OÖ deutlich überdurchschnittliche Krankenhaushäufigkeit reduziert wird. Die Anliegen des Personals würden weiterhin ernst genommen, sagte er Donnerstagnachmittag.

Bei der Patientenbefragung im Zuge des dritten Evaluierungsberichtes zur Reform waren 75 Prozent der Befragten sehr zufrieden bzw. zufrieden, zitierte Pühringer wie die AK aus der Umfrage des Landes. Wenn man allerdings die Ergebnisse im Detail analysiere, stelle man fest: Je länger der Krankenhausaufenthalt zurücklag, desto geringer war auch die Zufriedenheit, so der LH. Der Wert der Patientenzufriedenheit sei mit 86 Prozent im vergangenen Jahr "herausragend". "Das ist ein hervorragendes Zeugnis für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den oö. Spitälern."

Pühringer erklärte, dass strukturelle Veränderungen zunächst immer mit einem Mehraufwand für die Betroffenen verbunden seien. Nur durch das besondere Engagement der Beschäftigten könnten die Strukturmaßnahmen, die von allen vier Parteien einstimmig beschlossen wurden, umgesetzt werden. "Es ist aber klar, dass sich auch die täglichen Aufgaben verändern", sagte der LH. Die Entwicklung der Demografie, der zunehmende Mangel in den Gesundheitsberufen und die Verkürzung der Ärzte-Arbeitszeit seien Herausforderungen, die nur bewältigt werden könnten, wenn die Strukturen rechtzeitig angepasst werden.

apa.at

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