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APA-Artikel 7. Oktober 2014

Ebola - Drei weitere Verdachtsfälle in Madrid

In Spanien befinden sich neben einer Krankenschwester drei weitere Menschen wegen des Verdachts auf Ebola im Krankenhaus. Dabei handle es sich um den Ehemann der Pflegerin, eine weitere medizinische Fachkraft sowie einen Reisenden aus einem der westafrikanischen Länder, in denen die Seuche grassiere, teilte die behandelnde Klinik in Madrid am Dienstag mit.

Die Krankenschwester gilt als erster Mensch, der sich in Europa mit der zumeist tödlichen Krankheit infizierte. Sie hatte einen an Ebola erkrankten spanischen Priester betreut, der vor zwei Wochen zur Behandlung aus Sierra Leone nach Madrid gebracht worden war und dort wenige Tage später verstarb. Die Krankenschwester hatte seitdem Urlaub. In der Zeit habe sie Madrid aber nicht verlassen, teilte die Klinik mit. Insgesamt seien 22 Personen ermittelt worden, die Kontakt zu der erkrankten Krankenschwester gehabt hätten.

In Westafrika geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von mittlerweile mehr als 3.500 Ebola-Toten aus. Insgesamt waren bis Freitag 7492 Krankheitsfälle gemeldet. Betroffen sind vor allem Liberia, Guinea und Sierra Leone.

apa.at

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