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APA-Artikel 7. Oktober 2014

Uniklinik Frankfurt sieht bisher kein Ebola-Sicherheitsleck

Die Frankfurter Uniklinik nimmt die Ebola-Infektion einer Pflegehelferin in Spanien vorerst nicht zum Anlass, die eigenen Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen. Bisher habe man in Frankfurt kein Leck festgestellt, sagte Hans-Reinhard Brodt, Leiter der Infektiologie, am Dienstag. In Frankfurt wird ebenfalls ein Ebola-Patient behandelt - ein Arzt aus Uganda, der sich in Sierra Leone mit dem Virus angesteckt hatte.

In einem Krankenhaus in der spanischen Hauptstadt Madrid hatte sich eine Pflegehelferin bei der Behandlung eines aus Westafrika ausgeflogenen Ebola-Patienten angesteckt. Es ist der erste Fall einer Übertragung des gefährlichen Erregers innerhalb Europas.

Brodt sagte, noch fehlten Informationen darüber, wie es in Spanien zu der Ansteckung kommen konnte. "Wir wissen noch nicht, ob es ein Systemfehler war oder nicht." Der Fall beunruhige das Personal, fügte er hinzu.

apa.at

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