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APA-Artikel 7. Oktober 2014

Ebola - Salzburger Landeskliniken aktivierten Notfallplan

Die Salzburger Landeskliniken haben am Montag am späten Nachmittag erstmals den bestehenden Notfallplan für einen Ebola-Verdachtsfall aktiviert. Ein junger Flüchtling aus Liberia war im Flachgau aufgegriffen worden, und da Liberia ein von Ebola betroffenes Gebiet ist, wurde er umgehend zur Abklärung in die Landeskliniken eingeliefert, so Gesundheitsreferent LHStv. Christian Stöckl (ÖVP).

"Es ist absolut noch zu früh, von einem Verdachtsfall zu sprechen. Dazu muss der Patient erst auf mögliche Symptome hin untersucht werden. Dennoch ist der Notfallplan vorsorglich aktiviert worden. Der Fall wird wie ein Verdachtsfall abgehandelt." Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem Flüchtling um einen Ebola-Patienten handelt, sei zwar gering, dennoch seien die Maßnahmen ergriffen worden, um optimal vorbereitet zu sein. "Der Krisenstab hat sich innerhalb kürzester Zeit eingefunden und wird die weiteren Schritte beraten, die sich aus der Erstuntersuchung des Patienten ergeben", so Stöckl.

apa.at

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