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APA-Artikel 6. Oktober 2014

Angestellte bei Ärzten in Niederösterreich: 1.300 Euro Mindestgehalt

Der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier ist es nun gelungen, für die Angestellten bei ÄrztInnen in Niederösterreich ein neues Gehaltsschema zu vereinbaren und mit 1. Jänner 2015 im zweiten Schritt ein Mindestgehalt von 1.300,- Euro durchzusetzen. Für OrdinationsassistentInnen bewirkt das neu gestaltete Verwendungsgruppenschema eine höhere Einstufung, sie erhalten ab 1. Jänner 2015 ein Mindestgehalt von 1.353,- Euro. Die Ist-Gehälter, also jene Gehälter, die über dem kollektivvertraglichen Mindestgehalt liegen, werden ebenfalls in zwei Schritten um 3,34 Prozent erhöht. Eingerechnet wird dabei die Erhöhung der Gefahrenzulage um 11,9 Prozent.

"Durch eine Protestkundgebung mit mehreren hundert TeilnehmerInnen vor der Ärztekammer Niederösterreich im Sommer dieses Jahres samt zahlreichen Presseberichten und rund 1600 Online-Unterstützungsunterschriften haben wir es geschafft, genügend Druck aufzubauen um in zähen Verhandlungen unsere Kernforderungen durchzusetzen. Es ist uns gelungen in einem Bereich mit einem hohen Frauenanteil eine deutliche Anhebung der Mindestgehälter und somit einen Schritt für mehr Einkommensgerechtigkeit zu erzielen", erklärt der zuständige Wirtschaftsbereichssekretär der GPA-djp Georg Grundei.

Damit wird nun auch für Niederösterreich das Mindestgehalt für Angestellte bei ÄrztInnen auf 1.300,- Euro angehoben. Der Abschluss betrifft etwa 6.000 Angestellte und tritt in zwei Schritten mit 1. Jänner 2014 und mit 1. Jänner 2015 in Kraft. Die Kollektivverträge für die österreichweit etwa 40.000 Angestellten bei Ärzten werden auf Länderebene mit den jeweiligen Länderärztekammern verhandelt.

Rückfragehinweis: GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit, Mag. Elisabeth Schnallinger, Tel.: 05 0301-21386, Mobil: 05 0301-61386, E-Mail: , http://www.gpa-djp.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/143/aom

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