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APA-Artikel 2. Oktober 2014

Kadenbach: "Arzneimittelzulassung gehört ins Gesundheitsressort der EU-Kommission"

Im Vorfeld des Hearings mit der designierten Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie und Unternehmertum, Elzbieta Bienkowska, übt SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach erneut Kritik an der Verschiebung der Arzneimittelzulassung ins Industrieressort: "Den Vorschlag Junckers, die Zuständigkeit für den sensiblen Arzneimittelbereich vom Gesundheits- in das Industrieressort der Kommission zu verschieben, halte ich für falsch!"

Arzneimittel seien keine gewöhnlichen Konsumgüter. "Das notwendige Maß strenger Medikamentenkontrollen, um Wirksamkeit sicherzustellen, ist nur im Gesundheitsressort der Kommission zu gewährleisten", betont Kadenbach am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Juncker rechtfertigt seine Entscheidung damit, dass er die Gesetzgebung alle Güter und Dienstleistungen betreffend zusammenlegen und diesen Bereich in das neue Industrie- und Binnenmarktportfolio eingliedern will. Kadenbach, Mitglied im Gesundheitsausschuss im Europäischen Parlament, fordert jedoch eine Ausnahme: "Die Arzneimittelzulassung gehört eindeutig in das Gesundheitsressort der EU-Kommission!" (Schluss) bj/mp

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

apa.at

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