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APA-Artikel 2. Oktober 2014

Uni Bern gewinnt Wettbewerb für Professur in Palliativpflege

Die Universität Bern kann eine mit drei Millionen Franken dotierte Assistenzprofessur für Palliativpflege einrichten. Sie hat einen Wettbewerb gewonnen, den die Schweizerische Akademie der Wissenschaften (SAMW) und der Krankenversicherer Helsana im Frühling dieses Jahres ausschrieben.

Mit der Professur und einem ebenfalls im Frühling dieses Jahres vorgestellten Förderprogramm wollen die SAMW und Helsana die Forschung rund um Palliativpflege stärken. Auch soll die Verankerung dieses Fachs in der Klinik sowie der Lehre und Forschung an den Schweizer Unis vorangetrieben werden, wie die SAMW und Helsana am Donnerstag mitteilten.

Ein Grossteil der drei Millionen Franken für die neue Professur stammt aus freien Mitteln der Helsana-Gruppe. Unter Palliativpflege versteht man Massnahmen, die das Leiden eines unheilbar kranken Menschen lindern und ihm die bestmögliche Lebensqualität bis zum Ende verschaffen.

SAMW hatten alle fünf Schweizer Universitäten mit einer Medizinischen Fakultät, an der ein Medizinstudium zu Ende geführt werden kann, auf die Ausschreibung aufmerksam gemacht. Nur zwei reichten Dossiers ein. Gegen welche Universität sich Bern durchsetzte, gibt die SAMW nicht bekannt.

Die Universität Lausanne interessierte sich nicht für die Ausschreibung, weil sie laut der Mitteilung bereits eine Professur für Palliative Care besitzt.

apa.at

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