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APA-Artikel 2. Oktober 2014

Zukunft der Pflege - wird die Würde des Menschen antastbar?

"Es gilt, dem Leben nicht nur Jahre, sondern den Jahren Leben zu geben." Dieses Zitat der ehemaligen Bundesministerin Ursula Lehr, die als Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen auch eine der Keynote-Speaker bei der Eröffnung der Berliner Pflegekonferenz sein wird, sagt bereits alles, was auch als Grundsatz für die Pflege gelten sollte.

Der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen ist ein wichtiger Indikator für den Zustand einer Gesellschaft. Den Menschen bei Pflegebedürftigkeit auch im Alter ihre Würde zu belassen, stellt dabei eine der größten Herausforderungen in einer alternden Gesellschaft dar. Ein radikales Umdenken in unserem leistungsorientierten Wertesystem ist hierfür jedoch unvermeidbar. Eine Einsicht, die inzwischen in unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft Einzug hält und auch vor medialem Hochglanz keinen Halt macht. Sophie Rosentreter, ehemaliges Model und TV Moderatorin, liest anlässlich der Verleihung des Marie-Simon-Pflegepreises im Rahmen der Berliner Pflegekonferenz aus Ihrem Buch "Ilses weite Welt". Darin berichtet sie eindringlich darüber, wie hilflos Menschen mit Demenz dem Verlauf der Krankheit gegenüber stehen und dass dies gleichermaßen für pflegende Angehörige gilt. Ihr Fazit: "Unser Ziel muss es sein, alle Beteiligten zu stärken, aber dafür müssen wir dringend lernen, Hilfe anzunehmen!"

Ein Hauptanliegen der Berliner Pflegekonferenz ist es daher, die Bedürfnisse aller Beteiligten, d. h. der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen ebenso, wie die der verschiedenen Leistungserbringer umfassend darzustellen und Versorgungsengpässe zu identifizieren, um praxisnahe Lösungen aufzuzeigen. (Weitere Informationen finden Sie unter www.berliner-pflegekonferenz.de )

spectrumK, der Gesundheitsdienstleister für gesetzliche Krankenkassen, bietet auf Basis eines umfassenden Branchen Know-how seinen Kunden eine breite Produktpalette von maßgeschneiderten Dienstleistungen u. a. in den Bereichen Versorgungs-, Finanz- und Informationsmanagement. Ein Hauptanliegen ist dabei auch die Versorgung der Menschen im Bereich Pflege durch flächendeckende Pflegeberatungen und -schulungen.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/DE72125/aom

apa.at

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