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APA-Artikel 30. September 2014

Neurologische Erkrankungen: Versorgung in Steiermark gut aufgestellt

Insgesamt werden in den steirischen Krankenhäusern rund 12.000 Menschen jährlich aufgrund neurologischer Erkrankungen akut betreut. Sowohl im Bereich der Akutbetreuung als auch in dem der Rehabilitation sei das Land "gut aufgestellt", schilderte Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (ÖVP) am Dienstag. Bei der stationären Rehabilitation sei die Steiermark das am besten versorgte Bundesland.

Jährlich erleiden österreichweit rund 25.000 Menschen in Österreich einen Schlaganfall - etwa 3.000 von ihnen in der Steiermark. Bei ihnen, aber beispielsweise auch bei Patienten mit einem Schädel-Hirntrauma, ist zur Senkung der Spätfolgen und der Sterblichkeit die frühestmögliche medizinische Versorgung ausschlaggebend. In der Steiermark gibt es in fünf Spitälern speziell auf Schlaganfall spezialisierte Abteilungen - sogenannte "Stroke Units" mit insgesamt 23 verfügbaren Betten, schilderte Franz Fazekas, Vorstand der Grazer Uniklinik für Neurologie. Insgesamt zähle man um die 250 Betten für die jährlich rund 12.000 Akutaufnahmen an den steirischen neurologischen Abteilungen. "Damit ist die Steiermark ganz gut versorgt", so Fazekas.

Für den Ausgang der Erkrankung spielt auch eine baldige Rehabilitation eine wesentliche Rolle: "Da gibt es de facto keine Wartezeiten", betonte Peter Grieshofer, ärztlicher Leiter der Klinik Judendorf-Straßengel. Im Österreichvergleich sei die Steiermark das mit neurologischen Rehabilitationsbetten am besten versorgte Bundesland. Konkret seien es für die jährlich betroffenen 4.500 Patienten an die 30 Betten für die unmittelbar an die Akutbetreuung anschließende Reha, sowie 490 weitere Betten für die Rehaphasen C bis E.

Um in der Bevölkerung das Wissen über das neurologische System inklusive Gehirn, seiner Funktionen und Fehlfunktionen zu vertiefen und Bewusstsein für die Erkennung von Gehirnerkrankungen zu schaffen, findet am Donnerstag, 2. Oktober, landesweit ein Informationstag an den neurologischen Abteilungen der steirischen Krankenhäuser und Reha-Kliniken statt.

apa.at

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