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APA-Artikel 29. September 2014

ASKÖ-Präsident Krist: Kleine Schritte zur täglichen Bewegungsstunde

Mit gemischten Gefühlen beurteilt ASKÖ-Präsident Hermann Krist die bei der Klausur der Bundesregierung in Schladming präsentierten Vorschläge zur Verankerung einer täglichen Bewegungseinheit im Bildungsbereich. "Der gute Wille von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek ist erkennbar, aber wenn die finanziellen Möglichkeiten derzeit offenbar so eingeschränkt sind, dann können nur kleine Schritte herauskommen. Von der täglichen Bewegungseinheit für alle Schulformen sind wir weit entfernt", so der Vorsitzende des Breitensport-Dachverbandes.

Krist weiter: "Es gibt einige Maßnahmen, die auch ohne viel Geld möglich wären und die wir der Ministerin mitgeteilt haben. Diese sind im vorliegenden Regierungspapier fast nicht sichtbar. Zudem sind viele weiche Formulierungen zu lesen, die nichts Konkretes vorschreiben. Wir müssen daher auf die nächsten Schritte und Erlässe warten, diese werden wir dann beurteilen. Der Hund liegt wie immer im Detail begraben, denn wir wollen ja etwas Sinnvolles zustande bringen. Es muss immer klar sein, dass es darum geht, den Schülerinnen und Schülern sinnvolle strukturierte Bewegung von ausgezeichneten ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen zu vermitteln, damit ihr Schulalltag nicht nur aufgelockert wird, sondern auch wissenschaftlich bewiesene Lerneffekte eintreten können. Dafür müssen schon besonders im Kindergarten- und Volksschulalter die ersten Akzente gesetzt werden."

De ASKÖ-Präsident führt weiters an, dass es für die Vorhaben der Bundesregierung fertige inhaltliche Sportkonzepte gibt. "Beispielsweise haben wir in der ASKÖ den Spiel und Lernteppich `Hopsi-Hopper-Land` entwickelt, das Bewegungsplakat, oder das Hopsi-Hopper-Buch. Alles zielt darauf ab, durch Bewegung nicht nur die motorischen, sondern auch die Sprach-, Lese- und Lernkompetenzen zu entwickeln. Man muss uns nur mit unseren geschulten ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen einbeziehen und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu beweisen. Mit dem derzeit angedachten Ansatz einer Freizeitpädagogen-Ausbildung wird es nicht gehen. Im Projekt `Kinder gesund bewegen` zeigen wir ja vor, wie nicht nur in der Freizeit, sondern den ganzen Schultag über Begeisterung bei den Kindern und bei den LehrerInnen erweckt wird."

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/32/aom

apa.at

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