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APA-Artikel 29. September 2014

Oberhauser begrüßt Informationskampagne zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

"Die umfassende Information der Frauen in Österreich über die neue Möglichkeit der Früherkennungsmammographie kann ich als Gesundheitsministerin, aber auch als Ärztin und als Frau, nur begrüßen", betont Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser heute, Montag, anlässlich der Pressekonferenz zum Start der neuen Informationskampagne des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms. Die Informationsoffensive wird im Brustkrebsmonat Oktober österreichweit mit Plakaten, Medien-Inseraten und online umgesetzt.

Ziel der Informationskampagne ist es, Frauen verstärkt auf das Programm aufmerksam zu machen und sie umfassend über die neue Möglichkeit der Früherkennungsmammographie zu informieren. Dabei sollen die beiden wichtigsten Informationsquellen, die Telefon-Serviceline (0800 500 181) und die Website (www.frueh-erkennen.at), behilflich sein.

"Mit dem österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm haben wir ein strukturiertes und mit hoher Qualität versehenes Programm auf die Beine gestellt, das sich an internationalen Standards orientiert", freut sich Oberhauser. Dazu gehöre auch die Eingrenzung des Intervalls (alle 24 Monate) und des Alters (zwischen 45 und 69 Jahren), da "zu häufige Mammographien gesundheitlich nicht unbedingt zu empfehlen sind", so die Ministerin.

Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening gilt derzeit als die verlässlichste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Die Qualitätskriterien für die Untersuchung umfassen eine Doppelbefundung, die Verwendung neuester technischer Geräte und verbindliche Zertifizierungen für die teilnehmenden RadiologInnen. Die Möglichkeit zur diagnostischen Mammographie, die der Abklärung von Beschwerden oder eines Krankheitsverdachts dient, bleibt unverändert.

Besonders wichtig ist der Gesundheitsministerin außerdem die vor kurzem umgesetzte Verbesserung des Programmes durch die Freischaltung der e-card für die Kernzielgruppe. "So kann jede Frau selbständig entscheiden, wann sie zur Vorsorgeuntersuchung geht", erklärt Oberhauser. Eine weitere Besonderheit des österreichischen Früherkennungsprogramms: Auch Frauen über 70 dürfen bei uns weiterhin zur Mammographie gehen, wenn sie dies wünschen - ein Anruf bei der Telefon-Serviceline genügt.

Teil der Informationskampagne ist auch ein grünes Erinnerungsbändchen, das über die radiologischen Standorte an jene Frauen verteilt wird, bei denen eine Früherkennungsmammographie durchgeführt wurde. Das Bändchen soll die Frauen an ihre nächste Untersuchung in zwei Jahren erinnern. "Bei einem so emotionalen Thema wie Brustkrebs ist es wichtig, die Frauen auch emotional anzusprechen. Zudem soll die Informationskampagne Aufmerksamkeit erregen. Beides ist aus meiner Sicht gut gelungen. Ich freue mich, dass die Sozialversicherung das Geld zur Verfügung gestellt hat, um diese Kampagne auf die Beine zu stellen", so Oberhauser abschließend. (Schluss) rp

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/52/aom

apa.at

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