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APA-Artikel 29. September 2014

Haimbuchner: Medizinische Fakultät ist erste Maßnahme gegen Ärztemangel

Die heutige Gründungsfeier für die Medizinische Fakultät in Linz ist für den Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner "eine erste Maßnahme gegen den Ärztemangel." Es müssen jedoch aus freiheitlicher Sicht noch weitere Maßnahmen folgen, um in unserem Land die qualitativ hochwertige Patientenversorgung zu sichern. "Unsere jahrelange Hartnäckigkeit wurde belohnt", erinnert Haimbuchner daran, dass die FPÖ Erstantragsteller im Landtag im Jahr 2005 war.

"Unser aller gemeinsames Ziel muss sein, den Arztberuf in Oberösterreich attraktiver zu machen. Denn immer mehr Mediziner wandern ab", sieht der FPÖ-Landesparteiobmann Handlungsbedarf, um Mediziner nach dem Studienabschluss in Oberösterreich zu halten. Immerhin gehen in den nächsten zehn Jahren mehr als die Hälfte der 354 Landärzte in Pension. Auch in den Krankenhäusern fehlen Fach- und Turnusärzte. "Ich hoffe, dass für die zukünftigen Mediziner, die nunmehr an der Medizinischen Fakultät ihre Ausbildung beginnen, die Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass sie sich für die Ausübung ihres Berufes dann in unserem Bundesland entscheiden", so Haimbuchner.

"Die Medizinische Fakultät ist aber nicht nur ein wirksames Mittel gegen den Ärztemangel. Es ist dies auch ein großer Impuls für die heimische Wirtschaft und Forschung. Es werden damit zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, der Studienort Linz weiter attraktiviert und somit der gesamte Standort Oberösterreich gestärkt", betonte Haimbuchner abschließend. (schluss) bt

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/11312/aom

apa.at

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