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APA-Artikel 24. September 2014

Verwaltungsgerichtshof bestätigte Strafe für Vbg. Spitalsmanager

Der Verwaltungsgerichtshof hat in letzter Instanz eine Geldstrafe von 24.000 Euro für den Direktor der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG), Gerald Fleisch, wegen zahlreicher Arbeitszeitübertretungen von Ärzten im Krankenhaus Bregenz im Jahr 2012 bestätigt. Fleisch will sein Haftung als Manager aber so nicht stehen lassen, hieß es am Mittwoch in den "Vorarlberger Nachrichten" (VN).

Er kündigte in der Tageszeitung an, die Thematik im Aufsichtsrat der KHBG zur Sprache zu bringen. Das Arbeitsinspektorat hatte dem KHBG-Geschäftsführer vorgeworfen, den mehrfachen Aufforderungen zur Einhaltung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes nicht nachgekommen zu sein und hatte Anzeige bei der BH Feldkirch erstattet. Diese hatte Fleisch mit einer Geldstrafe von 24.000 Euro belegt. Gegen den Bescheid der BH hatte der KHBG-Chef bereits erfolglos eine Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht eingereicht.

Nach Kontrollen des Arbeitsinspektorats war im Frühling 2013 bekannt geworden, dass die Ärzte im Landeskrankenhaus Bregenz viel zu viel arbeiteten. Es habe 37 Übertretungen des Arbeitszeitgesetzes gegeben, hieß es. Vor allem Turnusärzte hätten häufig weit mehr als die vorgegebenen 72 Wochenstunden geleistet.

apa.at

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