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APA-Artikel 23. September 2014

Neuer Primar für das St. Josef-Krankenhaus

Mit 1. September 2014 hat Univ. Doz. Dr. Johannes Zacherl die Leitung der Chirurgischen Abteilung am St. Josef-Krankenhaus übernommen. Der Fokus liegt auf minimal-invasiver Bauchchirurgie.

Nach Stationen an der MedUni Wien (AKH Wien), der Chirurgischen Klinik der TU München und dem Herz-Jesu Krankenhaus, wo er zuletzt die Abteilung für Allgemeinchirurgie leitete, bringt Johannes Zacherl nun im St. Josef-Krankenhaus seine Erfahrungen in der Viszeralchirurgie ("Bauchchirurgie") und Spezialgebieten wie der Speiseröhren- und Magenchirurgie ein. Fachübergreifend wird er auch die minimal-invasive Chirurgie forcieren. "Das Haus genießt einen ausgezeichneten Ruf, und ich sehe besonders am onkologischen Sektor große interdisziplinäre Möglichkeiten", beschreibt der gebürtige Wiener seinen neuen Wirkungsbereich.

Fokus Speiseröhren- und Magenchirurgie Als neuen Schwerpunkt bringt Johannes Zacherl die Speiseröhren- und Magenchirurgie mit. Künftig werden im St. Josef-Krankenhaus Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens, wie z.B. gut- und bösartige Tumore, Reflux, Ausstülpungen oder Einengungen der Speiseröhrenwand sowie Zwerchfellbrüche, interdisziplinär diagnostiziert und therapiert. Dafür steht neben moderner Diagnostik auch die volle Bandbreite minimal-invasiver Operationsmethoden zur Verfügung. Allgemeinchirurgische Eingriffe sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen der bereits etablierten Zentren für Darm- und Brustgesundheit runden das Angebot der Abteilung für Chirurgie am St. Josef-Krankenhaus ab. "Ich freue mich auf die Arbeit in einem Team, in dem jeder seine Spezialisierung bestmöglich vorantreiben kann. Nur so können wir eine optimale Betreuung der Patienten auf hohem professionellem Niveau bieten", so Zacherl.

Anerkannter Spezialist mit breitem Hintergrund Prim. Univ. Doz. Dr. Johannes Zacherl ist Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie und hat als Universitätsdozent die Lehrbefugnis an der MedUni Wien. Im Zuge seiner Karriere war er unter anderem Stationsführender Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Allgemeinchirurgie der MedUni Wien (AKH Wien), wo er für die Bereiche minimal-invasive Chirurgie sowie Speiseröhren- und Magenchirurgie klinisch und wissenschaftlich verantwortlich war. Er war Mitbegründer und Leiter des Tumorboards für den oberen Verdauungstrakt am Comprehensive Cancer Center der MedUni Wien, Mitbegründer des GIST Panels Austria sowie Vorstandsmitglied einiger wissenschaftlicher Gesellschaften.

Im Mai 2012 übernahm Johannes Zacherl die Abteilung für Allgemeinchirurgie am Herz-Jesu Krankenhaus Wien, wo er im Dezember des gleichen Jahres auch das Zentrum für Speiseröhren- und Magenchirurgie und im Folgejahr das telemedizinische Tumorboard in Kooperation mit dem St. Josef-Krankenhaus gründete. Die Weiterentwicklung der onkologischen Chirurgie und der minimal-invasiven Chirurgie war und ist ihm ein großes Anliegen. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit publiziert Johannes Zacherl in wissenschaftlichen Fachjournalen, ist national und international anerkannter Experte und wissenschaftlicher Peer reviewer.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/10235/aom

apa.at

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